Das Konzept „Mário Pacheco – Clube de Fado“ besteht aus instrumentalen Darbietungen des ‚Trio de Guitarras de Mário Pacheco‘.
Bei einigen Stücken singen 1 oder 2 Fado-Sänger,
die auch im Clube de Fado auftreten.
Die gesamte Magie des Fado in der Musik von Mário Pacheco: Instrumentalstücke mit portugiesischer Gitarre und Fados,
mit der Aufrichtigkeit und Intimität des
„Clube de Fado“… in Ihrem Land, in Ihrer Stadt,
bei Ihnen zu Hause!

Mário Pacheco
Mário Pacheco
 

Kraftvoll und fesselnd, sind das Gitarrenspiel und die Musikkompositionen von Mário Pacheco kein Produkt des Zufalls. Sie spiegeln Hingabe, Fleiß und eine besondere Zuneigung zur Kunst der Musik und insbesondere zum Fado wider, die in einer Familientradition begründet sind.

Als Sohn des Gitarristen António Pacheco, der einige der größten Fadosänger begleitete, entdeckt Mário Pacheco früh die Geheimnisse des Gitarrenklangs und der melodischen Wege der Fado-Komposition.
Dieses angeborene Können vertieft und erweitert er beim Studium der Notenlehre und der klassischen Gitarre an der Musikakademie Lissabon.
Es ist jedoch die portugiesische Gitarre, die ihn fesselt, das Instrument, das in seinen Augen „den Fado am ausdrucksvollsten definiert”.
Ausführlich studiert er die großen Gitarristen: Armandinho, Artur Paredes, Carlos Paredes, Pedro Caldeira Cabral und Fontes Rocha.

Somit ist der Grundstein gelegt, der es ihm ermöglicht, seinen eigenen Stil zu schaffen, sowohl als Gitarrenspieler, der, wie auch sein Vater, große Stimmen wie Amália Rodrigues, Alfredo Marceneiro, Hermínia Silva, Tristão da Silva oder Max begleitet, als auch später als Komponist.

Mit der Musikalität, die ihm in die Wiege gelegt wurde, war es unvermeidlich, dass der Wille und die Inspiration in ihm größer wurden, in vollkommenem Einklang mit den Formen und der Harmonie des Fado zu komponieren.
Carloz Zel, Paulo de Carvalho, Ana Sofia Varela, Rodrigo Costa Félix, Mísia,
Joana Amendoeira, Camané, Cuca Roseta, Carminho, Mariza und Amália singen Melodien aus seiner Feder.

1992 wird sein erstes Album „Um outro olhar” herausgegeben, das zu vermitteln versucht, wie die Musik von Mário Pacheco eine andere Vision von Nostalgie offenbart und wie Sehnsucht und Traurigkeit sich auf harmonische Weise kreuzen. Und sich anderen musikalischen Ausdrucksweisen öffnen, denn der Fado ist indirekt von verschiedenen anderen Gesängen beeinflusst oder umreisst sie.
Diesem Album, das die Geschichte der portugiesischen Musik kennzeichnete, folgen „Guitarras do fado”, „Cantar Amália” und „Guitarra portuguesa”.

Die portugiesische Gitarre, die Komposition und das Ambiente des Fado inspirieren den Künstler weiterhin, bestimmen sein Leben.

Inzwischen hatte Mário Pacheco im historischen Lissabonner Stadtviertel Alfama, neben der jahrhundertealten Kathedrale Sé, einen Ort gefunden, an dem er einen Raum schuf, der für den Fado steht und der auch künstlerisches Schaffen erlaubt.
Er nannte ihn „Clube de Fado".
Es ist ein Ort, an dem in der Atmosphäre des Fado Menschen zusammenkommen, gesellig beieinander sitzen und Ideen austauschen.
Dieser Raum, in dem Fado jeden Abend stattfindet, wird der Tradition gerecht.
Hier lichtet Mário Pacheco den Anker und seine Gitarre geht auf Reisen...

Die CD/DVD spiegelt einen „Ausflug nach draußen” im aristokratischen Ambiente des Nationalpalastes von Queluz wider.
Bei dieser Vorführung erinnert Mário Pacheco an seine „Meister” Carlos Paredes und José Fontes Rocha, indem er zu ihrer Ehre für zwei Instrumente komponierte, und er lädt Fadosänger ein, die seine Melodien interpretieren: Camané, Rodrigo Costa Félix, Ana Sofia Varela und Mariza, vier Namen des Fado, um die man nicht herumkommt, sowie die Musiker Carlos Manuel Proença (klassische Gitarre), Rodrigo Serrão (Kontrabass), Marta Pereira da Costa (portugiesische Gitarre) und das Streichquartett von Arlindo Silva.
Es ist ein magisches Szenario. Auf der von Robillion im Jahr 1764 erbauten Freitreppe ziehen Emotionen, Empfindungen, Bilder des Lebens vorbei, entsteht Fado durch die Worte der Dichter und der inspirierten Musik und Gitarre von Mário Pacheco.